Vor dem Fest

Für seinen zweiten Roman „Vor dem Fest“ wählte der Autor Saša Stanišić mit Bedacht Fürstenwerder als Schauplatz für eine Nacht voller Begebenheiten zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Dabei ließ er nicht nur beim Ortsnamen eine große Ähnlichkeit zu, sondern auch bei einigen der Romanfiguren, wohl um zu zeigen, dass sie auch im wahren Leben seine Symapthie genießen, nichts zu verheimlichen brauchen.

Saša Stanišić stammt aus Bosnien, lebt aber seit vielen Jahren in Deutschland, wo er 2006 seinen ersten Roman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ veröffentlichte. Zu diesem Zeitpunkt reifte auch schon die Idee für seinen zweiten Roman, zu dessen Recherchen er unter anderem einen Ort suchte, der bestimmte Voraussetzungen für einen vielschichtigen Roman besaß.

Fürstenwerder brachte diese Merkmale mit: jahrhundertealte Geschichte und Geschichten, Menschen im Bruch zwischen Gesellschaftssystemen, eine Landschaft, die dem Banat ähnelt, ein Dorf zwischen zwei Seen.

Während seiner Aufenthalte in Fürstenwerder sammelte der Autor viele Eindrücke und Details, die er in sein Werk einfließen ließ. Anlass für immer mehr Leser – der Roman wird in 12 Sprachen übersetzt – in Fürstenwerder das Fürstenfelde aus dem Buch wiederzufinden.

Saša Stanišić erzählt in diesem Buch von der Nacht vor dem Annenfest, das in jahrhundertealter Tradition zu Herbstbeginn stattfindet, und in der sich allerlei alte Geschichten und neue Gegenwart, alte und junge Menschen begegnen.

Den Zeitrahmen bildet nur eine Nacht, in der aber so viel passiert, in der so viele Gedankenketten und Bilder entstehen, dass man das Bedürfnis hat, diese Fäden immer wieder neu zu spinnen.

Der Roman „Vor dem Fest“ bekam sehr viel Lob in der Presse und gewann 2014 den Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse.

Nachfolgend einige Zitate und Links zu Rezensionen, die das Medienecho gut repräsentieren:

Zitate

„Ein Buch wie wenige andere. Politisch versiert und stilistisch ein Kunststück.“
Verena Auffermann in Die Zeit vom 06.03.2014

„Sommernachtstraum mit Ostproleten, Schauerroman mit Happy End, Dorfchronik mit Sky-Abo? Schlicht ein großes Buch.“
Richard Kämmerlings in Welt am Sonntag vom 09.03.2014

„Weltliteratur aus der Uckermark: In ‚Vor dem Fest‘ erzählt Saša Stanišić als gäbe es kein morgen. Sein Roman ist das Ereignis des Frühjahrs.“
Andreas Platthaus in Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 08.03.2014

„‚Vor dem Fest‘, ein vielstimmiges Porträt eines Dorfes in der Uckermark. Und plötzlich erscheint die deutsche Provinz als Zauberland voller skurriler Geschichten.“
Focus vom 10.03.2014

Presse

Weitere Links

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